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So geht es weiter...

Noch einmal spornte ich meine Beine an so schnell zulaufen, wie sie es noch nie getan hatten. Unter meinem Gewicht brachen kleine Stöcke, und dünne Äste teilten sich in zwei. Gleich hatte ich es geschafft, es waren höchstens noch 200m bis zum nächsten Pub, welcher hell erleucht war. Ich konnte Rauch aus dem Schornstein aufsteigen sehen und lautes Gebrüll war schon von hier zuhören, auch Musik bahnte sich den Weg in meinen Kopf. Nur noch wenige Schritte, bis ich die erlösende Tür erreicht hatte. Ich lehne mich stark gegen die Tür und öffnete sie mit ihrer Klinke. Ich platze in den Raum und alle starten mich an. Die Musik war verstummt. Ich hatte keine Kraft mehr, meine Knie gaben nach und ich viel auf den Boden. Ich hörte eine besorgte Frauenstimme:,, Lin was... was ist passiert. Du blutest ja." Erst jetzt bemerkte ich mehre tiefe Schrammen an meinen Armen und Oberschenkeln, auch am Rücken spürte ich etwas schmerzhaftes. Mit meiner gepressten Stimme konnte ich nicht mehr sagen als:,, Hilfe... Erik... Er wollte mich ver.." Ich konnte es nicht aussprechen, nicht vor allen aus meiner Heimat. Dann kam Klara, der die besorgte Stimme gehörte und kniete sich neben mich.,, Das wird wieder, wir passen schon auf dich auf." Ich bekam noch mit, wie sie ein Kissen unter mein Kopf schob, doch dann wurde alles schwarz um mich. Ich war ganz plötzlich einfach weg.
11.12.13 14:35


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Keinen- Was habt ihr den erwartet?

Ich rannte über die Brücke, unter meinen Füßen konnte ich das Holz knacken hören. Ich musste weiter rennen, auch wenn mir der Atem stockte, und ich mich am liebsten auf den Boden hätte fallen lassen. Ich warf einen kurzen Blick über meine Schulter, doch ich war allein. Ich kam an einem Wald an, und ging hinein. Immer tiefer und tiefer, bis ich mich sicher fühlte. Ich ließ mich an der rauen Rinde eines alten Baumes langsam herunter gleiten, bis ich den harten Boden unter mir spürte. Ich hatte eine schnell Atmung, nicht nur weil ich eine lange Strecke gerannt war, sondern auch aus Panik. Ich wurde jedoch immer ruhiger. Dann hörte ich das Unterholz knirschen, und die Stimme von Erik hallte in meinem Kopf wieder:,, Linda, wo bist du? Ich hab dich hier rein rennen sehen, ich weiß das du hier bist" Wieder fing mein Herz an heftig zu pochen. Ich konnte nicht weg, Erik war zu sportlich, um dass ich ihn anhängen konnte. Ich blieb so ruhig ich konnte und bemühte mich kein Geräusch zu machen. Ich konnte nun wieder Eriks tiefe und bedrohliche Stimme hören:,, Lara..." Auch er hielt nun den Atem an, er hatte mich gehört. Blitzartig sprang ich auf, ich rannte. Mein Ziel war ein Ort, wo ich nicht nur ich und Erik waren, wo mir Jemand helfen konnte. Ich hatte keine Schuhe an, weswegen mir jeder Schritt weh tat. Auch hatte ich nur eine Kurze Hose, un dein dünnes Top an, ich froh am ganzen Körper. Hier wo ich mich befand, war es grade Herbst und ein eisiger Wind fegte mir durch meine blonden, ungekämmten Locken. Vor mir sah ich nichts als Wald, ich hatte keine Hoffnung, jemals wieder in mein normales Leben zurück zukehren. Plötzlich sah ich vor mir ein Licht, ein kleines Dorf tat sich vor mir auf. Doch diese Stadt lag weit untern am Fuße des Walden, und Erik hatte mich schon fast eingeholt. Ich kannte dieses Dorf, mein Zuhause. Dort stand mein Eltern aus, wo mein Familie jetzt wahrscheinlich etwas leckeres aß, ohne sich große Sorgen um mich zumachen. Dort stand auch meine Schule die ich gestern noch so glücklich verlassen hatte. Jetzt wollte ich das erste Cafe, oder den ersten öffentlichen Platz ansteuern, den ich finden konnten, wenn ich überhaupt so weit kam. Erik lief nur noch ein paar Meter hinter mir und hatte mich fast eingeholt. Ich wollte nicht zurück zu ihm, das wäre mein Physiologisches Ende. Ich wollte nicht zurück in die Hände von diesem Vergewaltiger. -Dies ist alles frei erfunden-
10.12.13 19:18





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